Wie wird man Barfußläufer?
Stichwort:

Wer gilt als richtiger Barfußläufer? Ein Test.

Wer die Schuhe und Strümpfe auszieht und eine Strecke laufend zurücklegen kann, darf sich ohne zu lügen Barfußläufer nennen. Den richtigen Barfußläufer können wir dennoch leicht erkennen, wenn wir für unseren Test die Strecke definieren, die es zurückzulegen gilt: sie

  • ist mindestens 2km lang
  • wird mit einer Geschwindigkeit von 10 - 15 km/h bewältigt
  • hat auf einem wesentlichen Teilabschnitt harte Unebenheiten (im Wald sind dies Äste, Steine, Fruchtschalen etc.)

Wer anschließend keine Blasen oder vergleichbare Verletzungen der Sohlenhaut hat und auch sonst nicht über schmerzende Knochen, Bänder und Gelenke klagen kann, darf sich zur Gruppe der richtigen Barfußläufer zählen.

Warum so hohe Anforderungen?

Nicht aus Überheblichkeit (ich bilde mir ein, selbst bereits zu den richtigen Barfußläufern zu gehören), sondern aus größtem Respekt dafür, was uns die Natur gibt, wenn wir ernsthaft daran arbeiten, uns wie unsere Vorfahren fortzubewegen. Und das hat sehr viel mit einer enormen Robustheit unseres Laufapparats zu tun, die man sich mit Geduld, Disziplin und Schmerzen verdienen muss, um eine reiche Ernte einfahren zu können: Freiheit (auch von Verletztungen), Stärke, Feinmotorik, Eleganz und vor allem: unbändige Freude am Laufen.

Wie wirds gemacht?

Hier gibts weder Kochrezepte noch Barfußlaufen für Dummies, sondern Tipps, die auf Erfahrungen beruhen, die Läufer in meinem näheren Umfeld und natürlich ich selbst gemacht haben. Die Elemente, welche die Basis eines verletzungsfreien Barfußlaufens bilden, habe ich in den einzelnen Artikeln (siehe oben: Untermenü-Punkte "Barfuß-Lauftechnik ... " "Sohle entwickeln") getrennt thematisiert, da sie auf ganz unterschiedlichen Wegen zu erreichen sind. Ein Beispiel: Pads als natürliche Dämpfungselemente entstehen schon, wenn man in Schuhen mit sehr dünnen Sohlen (Sole Runner, FiveFingers etc.) auf ruppigen Oberflächen trainiert. Dies hat aber auf die Ausbildung einer starken Sohlenhaut nur geringen Einfluss, weshalb man diese auf andere Weise erwerben muss.

Mit diesem Artikel beginnt die Serie Wie wird man Barfußläufer?
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